Frederick Mills

Fred Mills

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UGA - University of Georgia in Athens
UGA- Brass Quintet Festival

Fred asks all brass quintets around the world to register at UGA.


Reviews

Concerts in Germany, Spring 1999
(photos and loose translation by Iris Kofoldt)

11.April: Zentrum in Zell (near Stuttgart) with opus 5 (brass quintet) 

Before the concert: 
Rehearsal
 

"Mr. Quickfinger" and his stylish brass music

Fred Mills and Opus 5 performed in Zentrum Zell: 
Festive Music and Vibrant Rows of Trills
by Katja Bethge, Esslinger Zeitung 
 
 

[...] Opus 5 started the concert with a march by Henry Purcell, which gave the evening a festive touch. [...] 
The flexibility of brass chamber music was shown in pieces like Tartini's concert in D for trumpet. Originally written for violin and string accompaniment, Maurice Andre adapted the score for trumpet. Mills rearranged this version for brass. [...] 
In J. Haydn's concert for trumpet in Eb, he fascinated finally with a brilliant solo and vibrant rows of trills. Its virtuosity was even topped by the coloraturas of Lew Pollack's "That's a plenty." 
 

"Mr. Quickfinger" und seine stilvolle Blechmusik

Fred Mills und Opus 5 gastierten im Zentrum Zell: 
Festliche Noten und vibrierende Trillerfolgen
Von Katja Bethge, Esslinger Zeitung 

Esslingen - Der Kanadier Fred Mills ist ein Trompeter von internationalem Renommee. In Kennerkreisen ist er dank seiner Fingerfertigkeit im Umgang mit der Trompete als „Mr. Quickfinger" bekannt. Opus 5 nennt sich ein junges, aufstrebendes Ensemble aus Rheinland-Pfalz, das aus ehemaligen Mitgliedern des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz  hervorgegangen ist. Mittlerweile studieren Winfried Haag, Peter Wettemann (beide Trompete), Frank Bechtel (Horn), Steffi Scheuer (Posaune) und Siegfried Jung (Tuba) Orchestermusik an verschiedenen Musikhochschulen Deutschlands und haben erste Erfahrungen in Rundfunkorchestern gesammelt. Gemeinsam konzertierten Fred Mills und Opus 5 am Sonntag in kleinem, aber feinem Rahmen im Zentrum Zell: Sie boten Blechbläserkammermusik auf hohem Niveau. 
Das epochenübergreifende Programm spannte den Bogen dabei von Barock über Romantik bis hin zur Moderne - eine ausgewogene Zusammenstellung, die wohl kaum hätte abwechslungsreicher sein können. Bei Can-Can und Dixieland, Allemande und Gavotte gingen Ernstes und Heiteres Hand in Hand. Mit diesem Konzept erzielte bereits das bekannte Canadian Brass Quintett, dem Fred Mills 24 Jahre lang als Trompeter angehörte, große Erfolge. Neben Beethoven und Bach widmete sich das kanadische Ensemble auch Gershwin und spritzig humoreskem Stil, der in Leroy  Andersons „Bugler's Holiday" auch im Zentrum Zell beschwingte Akzente setzte. Die Auswahl der Stücke aus den unterschiedlichsten Stilepochen unterstrich die weitgefächerten Einsatzmöglichkeiten der Instrumente Trompete, Tuba, Horn und Posaune. 

Concert
Fred Mills and Opus 5 

Den Auftakt machten Opus 5 mit einem Marsch von Henry Purcell, der dem Abend eine festliche Note verlieh. Mit Giles Farnabys „Fancies, Toyes and Dreames" folgten typische Stücke des Frühbarocks, deren ornamentale Üppigkeit in die Zeit elitärer Salons und majestätisch anmutender Schreittänze zurückversetzte. Darunter auch verspielte Reverien  wie „A Toye" und das dialogisch strukturierte „Tell me Daphne"  mit raschen, eindringlich nachhakenden Trompetenläufen, dynamisch vermittelt von Winfried Haag und Peter Wettemann. Auf die Wandelbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Blechbläserkammermusik verwiesen Stücke wie Giuseppe Tartinis Konzert D-Dur für Trompete. Ursprünglich als Violinkonzert mit Streicherbegleitung konzipiert, adaptierte  Maurice Andre die Noten für Trompete. Mills nahm sich dieser Bearbeitung an und arrangierte sie in neuem Stil für Blechbläser. So übernahmen die Trompeten die Rolle der Violinen,  Horn und Bratsche, Tuba und Bass sowie Posaune und Cello tauschten die Plätze. Fred Mills entlockte seiner A-Piccolo-Trompete mit hochgezogener Stirn gefühlvolles Crescendo und besänftigendes Decrescendo. In Joseph Haydns Konzert für Trompete in Es-Dur faszinierte der Professor für Trompete und Blechbläserkammermusik an der University of Georgia schließlich in einem brillanten Solo mit vibrierenden Trillerfolgen, dessen Virtuosität mit den Coloraturen in Lew Pollacks „That's a plenty" noch übertroffen wurde.



Fred and Rennquintet
Fred Mills and Rennquintett

 
Begeisterung für virtuoses Blechbläsersextett

Strahlglanz der Trompete und satter Quintett-Sound

Galakonzert mit Startrompeter Prof. Fred Mills und Rennquintett in der Gustav-Adolf-Kirche
Von Hans Herzing, Schifferstadter Tageblatt 

Beifallsstürme entfachte das zweistündige Galakonzert, das Musikfreunde am Mittwochabend in der fast vollbesetzten Gustav-Adolf-Kirche erlebten. Es gastierten der weltberühmte Trompeter Fred Mills und das renommierte „Rennquintett", das wohl beste Blechbläserensemble der Region. Sie boten zum Abschluß einer sieben Konzerte umfassenden Reihe, die unter dem Motto „Höhepunkte der Blechbläsermusik" stand, ein Galakonzert  der Extraklasse. 
Im Rahmen dieser Konzertreihe vom 8. bis 14. April gab Prof. Fred Mills u.a. in Worms, Würzburg, Zell bei Stuttgart und in Mannheim mit weiteren Interpreten und drei vorzüglichen Quintetten vielbeachtete Konzerte. Dabei hatte auch die Schifferstadter  Nachwuchsposaunistin Steffi Scheuer, die eine Zeitlang erfolgreiche Leiterin des CVJM-Posaunenchors war, Gelegenheit, mit dem Meister der Trompete zu konzertieren. 

Fred Mills: ein Trompetenvirtuose
Star des Abends war der 64jährige kanadische Musikprofessor Fred Mills. Als damaliges Mitglied des fünfköpf igen „Canadian Brass"-Ensembles, das unter seiner maßgeblichen Mitwirkung über 25 Jahre mit grandioser Blechbläsermusik weltweit begeisterte, wurde der bescheiden gebliebene Meistertrompeter auch in Schifferstadt zum gefeierten Star des Abends. Seine blasmusikalische Sonderklasse beweisen über 3500 Konzerte, mehr als 40 CDs und viele Transkriptionen. 

Das Rennquintett: ein Ensemble der Extraklasse
Ihre musikalische Extraklasse stellten aber auch die fünf Herren des Rennquintetts mit Uwe Zaiser und dem charmant durchs Programm führenden Peter Leiner (Trompete), Sjön Scott (Horn), Jochen Scherrer (Posaune) und Ralf Rudolph (Tuba) unter Beweis. Kein Wunder, war doch ein Konzert der weltbekannten „Canadian Brass" 1981 die Initialzündung für die Gründung des Rennquintetts. 
Die musikalische Allianz mit dem Startrompeter Mills trug weitere Früchte: unter dem Titel „Mills & More" wurde eine gemeinsame CD, inzwischen die achte des Rennquintetts, produziert. In der neuen Surround-Sound-Technik  bietet sie Fred-Mills-Arrangements durch viele Epochen der Musikgeschichte:  von Meisterwerken des Barock, Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur (BWV 564) von J. S. Bach, über W. A. Mozarts Wiener Klassik bis zur Moderne, von Traditionsmusik zur U-Musik  im Stil des vom Jazz beeinflußten Amerikaners Dave Brubeck (geb. 1920). 
Da Mills und das Quintett Höhepunkte ihres CD-Programms spielten, war höchster musikalischer Hörgenuß geboten. Das war schon beim konzertanten Einmarsch des Sextetts mit der Erkennungsmelodie der „Canadian Brass", ihrer Vorbilder, der Fall. Bläsermusik vom Feinsten bekam das beifallfreudige Auditorium am laufenden Band geboten. Darunter die virtuosen Trompetenkonzerte in Es-dur von J. Haydn (1732- 1809) und in D-Dur von G. Tartini (1692-1770). Eine echte Bereicherung des Bläserrepertoires: das Mills-Arrangement des ursprünglich für Horn, Violine, Bratschen und Cello geschriebene graziöse Rondo Allegro KV 407 von W. A. Mozart (1756-1791). Im klassischen Barock-Repertoire der Bläservereinigung bestachen ebenso das Adagio (Air aus der 3. Orchestersuite) und die C-Dur-Fuge von J. S. Bach (1685-1750). 

Rennquintett wob herrlichen Klangteppich
Ein herrlicher, vielfarbiger Klangteppich wurde von den im Altarraum Musizierenden gewoben. So strömte ein breiter Strom geschmeidiger, beseelt geformter Klänge durch den Raum. Es bestach das besonders gefühlvolle An- und Abschwellen der Töne im weiten epochalen Musikbogen.  Dafür sorgte das brilliante, farbenprächtig und kongenial nahtlos korrespondierende Rennquintett mit seinem flexiblen Bläsersound. Ein weiteres Markenzeichen des Rennquintetts war der rasche Wechsel der Stile und die Experimentierfreude. Ein Beispiel: der Münchner „Alte Peter". Im Beisein des Arrangeurs Jürgen Pfister boten die fünf Künstler eine imponierende Stil- und Variationsbreite von Bach, Mozart, Wagner, Strauß, Orff bis zur schroffen zeitgenössischen Atonalität, um dann im Hofbräuhaus-Stil die Episode ausklingen zu lassen. 
Ein überwältigendes Echo erzielte das auch optisch für Auflockerung (Parade) sorgende und mit einer Gesangseinlage imponierende Rennquintett mit einer Suite aus Walt Disney's „Dschungelbuch", glänzend arrangiert vom Tubisten Ralf Rudolph. Zu den vielen Höhepunkten des unvergeßlichen Abends zählten ferner: das spritzige „Bugler 's Holiday" (L. Anderson  (1908-1975) und das faszinierende „High Society" (L. Henderson), dem Fred Mills mit virtuosen, klarinettenartigen Figuren auf der Piccolo-Trompete  die rechte Würze gab. Das musikalische Breitband-Erlebnis erlesener Blechbläsermusik wurde überstrahlt vom meisterlichen Glanz der Solotrompete. 

Leider ließ der Terminplan des vielgefragten Trompetenstars kein längeres Verweilen in Schifferstadt zu. Gleich nach dem Konzert fuhr Mills nach Osterreich. Dort leitet er einen Workshop für Trompete. Zum Abschluß seines Europa-Aufenthaltes gibt er mit dem ehemaligen Solotrompeter der Wiener Philharmoniker und Professor für Trompete am Mozarteum in Salzburg, Hans Gansch, bei Wien ein Konzert. Danach fliegt er in die USA zurück, wo er als Professor für Trompete und Blechbläserkammermusik an der University of Georgia  tätig ist. Das Schifferstadter Publikum honorierte das außergewöhnliche Musikerlebnis mit lang anhaltendem, stürmischen Applaus. Die Protagonisten höchster Blechbläserkunst bedankten sich mit zwei Zugaben. Da die „Es ist genug"-Zugabe offensichtlich noch nicht genügte, mit dem da capo des faszinierenden „High Society"-Stückes. 

14.April: Gustav-Adolf-Kirche in Schifferstadt with the RENNQUINTETT

Brillance of the Trumpet and Full Quinet Sound

Gala Concert with Star Trumpeter Prof. Fred Mills and Rennquintett in the Gustav-Adolf Church
by Hans Herzing, Schifferstadter Tageblatt 

There was great applause at the two hour gala concert with friends of music could attend in the almost filled Gustav-Adolf church. The guests were the worldwide famos trumpeter Fred Mills and the renowned Rennquintett, probably the best brass quintet of the area. Finishing a series of seven concerts of "Highlights of Brass", they performed a spectacular gala concert. [...] 

Fred Mills: Trumpet Virtuoso
He was the star of the evening: the 64-year-old canadian professor of music Fred Mills. [...] His special role in brass music is proven by over 3500 concerts,  more than 40 CDs, and plenty arrangements. 

The Rennquintett: A Masterful Ensemble
This concert proved the mastery of the five gentlemen. No wonder, given that a concert of the worldwide renowned Canadian Brass initiated the building of Rennquintett. 
The cooperation with star trumpeter Fred Mills also resulted in the CD "Mills and More" (the eigth recording of Rennquintett). In new surround sound it presents Fred-Mills-arrangements of several eras of music history: from baroque to the classic of Vienna and to contemporary pieces; from classical music to the jazzy style of Dave Brubeck. [...] 

Rennquintett provided a Full Sound
[...] Another typical style of Rennquintett was the quick change of musical styles and its love for experiments. An example was the "Alter Peter". Arranger J. Pfister was in the audience while the five artists played the piece in the styles of Bach, Mozart, Wagner, Strauss, Orff, and contemporaty atonality; finishing in a "Hofbrauhaus" version. 
Very well accepted was also the music of Walt Disney's "Jungle Book", arranged by tubist R. Rudolph as a visual element, also including a sung part. [...] 

 



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